„girlsatec“ erhält den Hermann-Schmidt-Preis

Das seit 2013 bestehende Projekt „girlsatec – junge Frauen erobern technische Berufe“ von der ABB Ausbildungszentrum Berlin gGmbH, welches von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit uns Soziales“ gefördert wird, richtet sich an junge Frauen und Schülerinnen mit dem Ziel, sie an technische Berufe heranzuführen. Hierzu werden junge Frauen, die sich in der Ausbildung in technischen Berufen befinden oder diese bereits abgeschlossen haben, zu „girlsatec-Botschafterinnen“ ernannt. Diese dienen als weibliche Rollenvorbilder und stellen das „Herzstück“ des Projekts dar. Hinzu kommen Veranstaltungen – zum Beispiel in Form von „Technik-Camps“, in denen die Schülerinnen die Welt der MINT-Berufe in handlungs- und praxisorientierten Aufgabenstellungen kennenlernen können – sowie Kontakte zu Betrieben, um diese für das Thema „Frauen in technischen Berufen“ zu sensibilisieren. Die Jury betont den sinnvollen Beitrag des Projekts zur Erschließung technischer Ausbildungsberufe für junge Frauen und würdigt insbesondere den herausragenden Einsatz der „girlsatec-Botschafterinnen“.

Der 1996 gegründete Verein „Innovative Berufsbildung e.V.“ – getragen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn sowie wbv Media in Bielefeld – hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem jährlich verliehenen Hermann-Schmidt-Preis auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam zu machen, diese zu fördern und als gute Beispiele zur Nachahmung zu empfehlen. Namensgeber ist der frühere Präsident des BIBB, Prof. Dr. Hermann Schmidt, der das Institut von 1977 bis 1997 leitete. Die Preisverleihung fand am 29. Oktober 2019 in Berlin statt.

Kontakt: Selma Tabak-Balks; Tel.: 030 / 91773415; E-Mail: selma.tabak-balks@de.abb.com
Die Preisträgerinnen