Darum geht’s

(Die) Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben ist ein gewinnträchtiges Ziel – auch von Berliner Unternehmen, wie sich zunehmend deutlicher zeigt. Unternehmen, die offen für einen Kulturwandel sind und die erforderlichen Perspektivenwechsel im eigenen unternehmerischen Handeln vollziehen, können neue Erfolge verzeichnen. „Gleichstellung gewinnt“ ist darum Titel wie These der dreijährigen Kampagne, die von der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK Berlin) sowie der Handwerkskammer Berlin (HWK Berlin) ins Leben gerufen wurde. Die Kampagne unterstreicht die Bedeutung eines Kulturwandels für mehr Gleichstellung und, in der Folge, auch größere unternehmerische Erfolge. Als grundlegender Orientierungspunkt der Kampagne dient die Charta „Gleichstellung gewinnt – für eine neue Unternehmenskultur in Berlin“, die Senatorin Kolat in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin und der HWK Berlin entwickelt hat.

Jedes Kampagnenjahr widmet sich einem anderen gleichstellungspolitischen Ziel:

2018: Flexible Arbeitszeitmodelle

Flexible Arbeitszeitmodelle werden zunehmend als attraktive Maßnahme gesehen, um Frauen und Männern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

2019: Lohngerechtigkeit

Nur wenn gleichwertige Arbeit auch gleich entlohnt wird, kann damit gerechnet werden, dass Mitarbeitende motiviert arbeiten und dem Unternehmen erhalten bleiben.

2020: Frauen in Führung

Dass die Welt eine bessere wäre, wenn sie von Frauen regiert würde, möchten wir nicht behaupten. Dass allerdings Frauen in Führungspositionen gehören, ist und bleibt unumstritten.

In jedem Kampagnenjahr werden Unternehmen besucht, die beispielhaft für den erforderlichen Kulturwandel stehen. Darüber hinaus finden in jedem Jahr Impulstage für die Praxis statt, die Unternehmen Input, Handwerkszeuge und eine Menge Erfahrungsaustausch bieten.

Die Kampagne auf einen Blick: