zapf umzüge AG

Als erstes Unternehmen haben wir die zapf umzüge AG in Neukölln besucht.

Die Vision: eine Unternehmenskultur, die sich zur Chancengleichheit bekennt

  • Das Unternehmen will auch für die männerdominierte Umzugsbranche zeigen, dass nichts unmöglich ist.
  • Der Fachkräftemangel ist jetzt schon spürbar.
  • Sich für die Gleichstellung von Frauen einzusetzen, schafft eine Win-Win-Situation.
  • Davon ist zapf-Vorstand Sven Reinholz überzeugt.

Darum sind Arbeitszeiten Teil des Kulturwandels

Unternehmen müssen gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten. Zapf-Vorstand Sven Reinholz sieht auch in Branchen mit hoher Dienstleistungsorientierung die Unternehmen in der Verantwortung. Es gilt, Stabilität und Planungssicherheit zu schaffen – und zwar für beide Seiten.

Als Dienstleistungsunternehmen ist Zapf darauf angewiesen, dass alle mitziehen, und sorgt im Gegenzug für die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie gelingt das beim Thema Arbeitszeiten?

Die Lösungen

  • Bei der Planung der Wochenarbeitszeiten werden Kita- und Schulzeiten berücksichtigt.
  • Kollegen und Kolleginnen aus dem gewerblichen Bereich können auf Wunsch unbezahlte freie oder kurze Tage wählen, um mehr Zeit für die Familie zu haben.
  • Um Konflikte mit dringenden privaten Terminen zu entschärfen, werden die Teams mit geteilten Verantwortlichkeiten und Back-Up geplant.
  • Zapf unterstützt seine Beschäftigten bei der Ferienbetreuung, denn der Sommer mit Kita-Schließzeiten und Schulferien ist eben auch Hochsaison für Umzüge. Der Standort Berlin bietet seinen Beschäftigten die Teilnahme der Kinder an einem Ferienlager an und übernimmt den Großteil der Kosten.

Wichtige Erkenntnis: Die Unternehmenskultur profitiert von gemischten Teams

Was beim ersten Unternehmensbesuch auch deutlich wurde, ist die Bedeutung gemischter Teams für männerdominierte Branchen und Berufsfelder.

Gemischte Teams sind produktiver.

Darin waren sich Zapf-Vorstand Sven Reinholz, HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Wittke, Botschafterin Maren Kern und Gleichstellungssenatorin Dilek Kalayci einig.

In vielen Branchen kommt es einem Kulturwandel gleich, sie einzuführen.

Dennoch lohnt sich der Kulturwandel, denn

  • reine Männerteams kommunizieren anders und profitieren, wenn Frauen ins Team kommen.
  • das Thema Vereinbarkeit lässt sich in jungen gemischten Teams gar nicht vermeiden machbare Lösungen müssen her.

Gemischte Teams ebnen den Weg hin zu einer offenen Unternehmenskultur.