Die zapf umzüge AG


zapf umzüge in Zahlen

1975 in Kreuzberg gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute bundesweit an zehn Standorten mehr als 500 Beschäftigte. In Neukölln arbeiten aktuell 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier wird auch ausgebildet, z.B. als Fachkraft für
Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU) und als Lagerlogistiker/-in. Das Unternehmen wurde schon mehrfach als exzellenter Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.


Botschafter Sven Reinholz

Sven Reinholz kennt das Unternehmen. Er hat seine Ausbildung bei zapf umzüge gemacht, später ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre im Unternehmen absolviert und ist seit 2015 Vorstand. Sein Statement als Botschafter der Kampagne:

„Unser Grundprinzip lautet, bei allen unternehmerischen Entscheidungen die Lebenslagen von Frauen und Männern in ihrer Vielfalt zu achten und im Rahmen unserer Unternehmenskultur ausgewogen und flexibel einzubinden. zapf wird immer
umziehen, mit neuen Impulsen anziehen und bei der Gleichstellung weiter mitziehen!“


Die Unternehmenskultur: faires Miteinander auf Augenhöhe

Im Gegenzug für ihre Einsatzbereitschaft und Leistung auch faire und soziale Lösungen für die Belange der Belegschaft finden – das gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens. Worauf Vorstand Sven Reinholz dabei großen Wert legt, ist
die Kommunikation auf Augenhöhe. Bei der Suche nach guten Lösungen setzt er auf Offenheit: sich alle Optionen ganz neutral vorzulegen, neue Ansätze einfach mal auszuprobieren und sich dabei auch gesellschaftlich zu engagieren – sei es in der Ausbildung für Geflüchtete, als Berliner Schulpate oder beim Sponsoring zahlreicher Kulturevents.


Familienverträgliche Arbeitszeiten: Spielraum für machbare Lösungen schaffen

zapf umzüge unterstützt seine Beschäftigten bei der Ferienbetreuung, denn der Sommer mit Kita-Schließzeiten und Schulferien ist eben auch Hochsaison für Umzüge. Ohne längeren Urlaub haben viele Eltern ein Betreuungsproblem. Das mittlerweile in Berlin Neukölln beheimatete Unternehmen bietet seinen Beschäftigten die Teilnahme der Kinder an einem Ferienlager an und übernimmt den Großteil der Kosten.

Familienverträglicher Arbeitseinsatz ist ein Gesichtspunkt bei der Planung, der immer wichtiger wird: Als Dienstleistungs-unternehmen ist zapf darauf angewiesen, dass alle mitziehen, und sorgt im Gegenzug für die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was heißt das konkret? Bei der Planung der Wochenarbeitszeiten werden Kita- und Schulzeiten berücksichtigt, die gewerblichen Kolleginnen und Kollegen können auf Wunsch unbezahlte freie oder kurze Tage wählen. Um Konflikte mit dringenden privaten Terminen zu entschärfen, werden die Teams mit Ersetzbarkeiten und Back-Up geplant.


2018 wurde wieder eine junge Frau Auszubildende zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU) am Standort Berlin

zapf umzüge möchte mehr junge Frauen für die Ausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU) oder Lagerlogistik gewinnen. Am neuen Standort Neukölln wurden Duschen und Toiletten für Männer und Frauen gebaut. Seit
September 2018 hat wiederum eine junge Frau hier ihre Ausbildung als FMKU angefangen.


Frauen in Führung und im gewerblichen Bereich gute Startposition und noch bessere Ziele

Im Aufsichtsrat des Unternehmens ist eine von drei Positionen mit einer Frau besetzt – also schon heute mehr als 30%. Drei von neun Abteilungen werden von Frauen geleitet – auch damit liegt zapf umzüge über dem Durchschnitt der Berliner Privatwirtschaft. Von den Auszubildenden bis zum Vorstand hat zapf umzüge eine hohe Frauenquote. Nachholbedarf wird im gewerblichen Bereich gesehen. Das Ziel: fünf Mitarbeiterinnen mehr pro Jahr. Jenseits aller Gleichstellungsziele ist auch der Fachkräftemangel ein Grund, warum zapf umzüge in Zukunft auch mehr Berufskraftfahrerinnen beschäftigen möchte


Nichts ist unmöglich – ein Beweis, den zapf umzüge gerne antritt

Vorstand Sven Reinholz ist davon überzeugt, dass auch die Umzugsbranche als klassische Männerdomäne von gemischten Teams profitiert: „Körperliche Kraft ist nicht entscheidend. Wir brauchen Teams, die sich sowohl durch Anpacken als auch
durch Sorgfalt, soziale Kompetenz und serviceorientierte Arbeitsleistung auszeichnen. So erreichen wir, solide und zukunftsorientiert, eine Verbesserung für Kunden/-innen und Unternehmen, stärken die Unternehmenskultur und erreichen die gesteckten Unternehmensziele.“

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